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Ratgeber
Das kleine 1 x 1 der digitalen Fotografie:

Kamera

Auch Digitalkamera ausgepackt, Akku aufgeladen und einfach mit dem digitalen Fotografieren angefangen? Das reicht meist nicht aus für ein tolles Foto.

Damit aus Ihren Schnappschüssen kleine Profibilder werden, haben wir für Sie ein paar wichtige Fakten zum Thema digitale Fotografie zusammengetragen.


Einstellung von Bildgröße und -kompression:

Stellen Sie sich vor, Ihnen gelingt der Schnappschuss des Lebens, Sie wollen ihn in Posterformat ausdrucken, aber Ihnen lachen dann nur viele unscharfe Pixel entgegen. aher sollten Sie, auch wenn es mehr Speicherplatz kostet, die höchstmögliche Pixelzahl bei Ihrer Digitalkamera einstellen. Das gilt auch für die so genannte Bildkompression. Diese sollten Sie so einstellen, dass die Bilder möglichst verlustfrei abgespeichert werden. Damit halten Sie sich für später sämtliche Optionen offen und können auch Bildausschnitte vergrößern und in bester Posterqualität ausdrucken.

Quer- statt Hochformat

Das menschliche Auge kann ein Bild dann am besten erfassen, wenn es die Szenerie von links nach rechts verfolgen kann. Daher empfiehlt es sich, Bilder grundsätzlich im Querformat aufzunehmen. Darauf sind mittlerweile auch alle Medien ausgerichtet, mit denen man die Bilder später präsentieren kann, zum Beispiel alle TV- und PC-Bildschirme.

Weniger ist (fast) immer mehr

Gerade für Fotogeschenke ist weniger immer mehr. Lenken Sie den Fokus ganz bewusst auf die fotografierte Person oder den abgebildeten Gegenstand. Vermeiden Sie „zuviel” im Hintergrund, denn das lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters nur unnötig ab.

Die Wirkung von Licht

Licht

Licht ist das A und O beim Fotografieren. Viel Licht schafft harte und klare Konturen. Indirektes Licht wirkt eher wie ein Weichzeichner. Die richtige Lichtquelle hat für das beste Fotografierergebnis also höchste Priorität. Nachfolgend die wichtigsten Beleuchtungsregeln für Außen- und Innenaufnahmen.

Außenaufnahmen
Bei Außenaufnahmen lässt sich der Faktor Licht leider nicht so gut berücksichtigen. In diesem Fall muss man versuchen das Beste aus den aktuellen Lichtverhältnissen zu machen.

Porträtaufnahmen
Meiden Sie beiPorträtaufnahmen die grelle Mittagssonne und vor allem Gegenlicht, das ist in der Regel wenig schmeichelhaft und lässt das Gesicht hart wirken. Kurz vor Sonnenuntergang oder nach Sonnenaufgang herrschen besonders schöne Lichtverhältnisse die stimmungsvolle Aufnahmen zaubern. Diffuses Licht, also Licht, das weich zeichnet, erzielt man am besten bei einem mit Wolken bedeckten Himmel.

Innenaufnahmen
Bei Innenaufnahmen kann man natürlich viel gezielter mit Licht spielen und arbeiten, je nach gewünschtem Effekt.

Diffuses Licht
Diffus ist nicht gleichbedeutend mit wenig Licht, sondern heißt ganz einfach, dass das Licht aus allen möglichen Richtungen kommt, d.h. sozusagen gestreut wird. Diffuses Licht wirft keine Schatten, verschönt und glättet daher optisch, weshalb es gezielt für Porträtaufnahmen eingesetzt wird. Experimentieren Sie doch zum Beispiel mit einem aufgespannten Regenschirm vor den aufgestellten Lichtquellen.

Gerichtetes Licht
Hier trifft das Licht wie zum Beispiel bei einem Scheinwerfer frontal oder auch vertikal auf das fotografierte Objekt bzw. die Person. Das ergibt eher kontrastreiche Konturen durch den extremen Übergang von Licht zu schatten. Eignet sich besonders für Charakterstudien oder provokante Fotos.

Direktes Licht
Von direktem Licht spricht man immer, wenn die Lichtquelle „direkt” auf das zu fotografierende Objekt scheint. Hier erzielt man scharfe Konturen und plastische Fotos.

Indirektes Licht
Indirektes Licht stammt aus Lichtquellen, die nicht direkt auf die zu fotografierende Person bzw. das Objekt gerichtet werden, sondern zuerst auf ein reflektierendes Objekt (Schirm, Leinwand). Von dort aus strahlt das Licht dann sozusagen indirekt auf die Person bzw. den Gegenstand.
Hinweis: Indirektes Licht nimmt immer die Farbe der reflektierenden Fläche an.

Raumwirkung durch Schärfe bzw. Unschärfe

Licht

Über die sogenannte Brennweite lässt sich ganz gezielt mit der räumlichen Tiefe spielen. Vor allem unscharfe Bildbereiche sprechen die Fantasie des Betrachters an und sorgen für wunderschöne stimmungsvolle Aufnahmen. Wenn man mit langen Brennweiten (scharfes Hauptmotiv und unscharfer Vordergrund) arbeitet erzielt man eine sehr starke und plastische Raumwirkung.


Farbe vs. Schwarz-Weiß-Fotografie

Je nach Anlass und Motiv kann es stilistisch sehr effektvoll sein, wenn man anstatt in Farbe das Objekt oder die Person vor der Linse in Schwarz-Weiß oder Sepia ablichtet.

Der perfekte Bildausschnitt

Natürlich kann man über die so genannte Freistellfunktion von Bildbearbeitungsprogrammen jeden beliebigen Ausschnitt eines Fotos bearbeiten bzw. ausschneiden. Aber man sollte sich bereits bei der Aufnahme Gedanken über den Bildausschnitt machen. Ein nicht unwesentlicher Faktor für eine gelungene Fotografie ist der gewählte Standpunkt und der Blickwinkel, mit dem man fotografiert.

Schärfung abschalten

Nicht alle Digitalkameras haben diese Option, aber falls Ihre diese Möglichkeit hat, dann sollten Sie eine Einstellung mit möglichgst geringer Bildschärfe einstellen. Wenn Sie das Bild später auf dem PC mit einem Bildbearbeitungsprogramm nachbearbeiten, können Sie zu wenig Schärfe ausgleichen.

Digital-Zoom meiden

Je weniger Sie mit dem Digital-Zoom arbeiten desto besser. Der Digital-Zoom reduziert nämlich deutlich die Schärfe des Bildes. Bestimmte Ausschnitte können Sie später besser über ein Bildbearbeitungsprogramm vergrößern

 

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